Meine Schwerpunkte für die nächste Wahlperiode

Neustadt hat viel Potenzial – und gleichzeitig Aufgaben, die wir gemeinsam angehen müssen. Die folgenden Schwerpunkte zeigen, welche Themen mir für die Zukunft unserer Stadt besonders wichtig sind.

Diese möchte ich in die politische Arbeit des Stadtrates einbringen, Diskussionen anstoßen und gemeinsam mit anderen nach tragfähigen Lösungen suchen.

Denn für mich zählt nicht, wer eine gute Idee hatte, sondern was wir daraus gemeinsam für Neustadt machen.

Mein Plan für die ersten 60 Tage

Leerstände & städtische Flächen erfassen und aktivieren

Eine Bestandsaufnahme starten: Was steht leer, welche städtischen Gebäude oder Grundstücke werden kaum genutzt, wo gibt es Baulücken? Danach für jedes Objekt prüfen: nutzen, umbauen, vermieten, verpachten, entwickeln oder verkaufen.

Innenstadt beleben 

Sofort Gespräche mit Eigentümern, Handel und Gastronomie beginnen, Leerstände für Pop-up-Stores und Veranstaltungen öffnen und Möglichkeiten für mehr Außengastronomie und Aufenthaltsqualität schaffen. Dafür braucht es nicht überall erst große Millioneninvestitionen. 

Dörfer-Check starten

Mit den Ortsräten systematisch erfassen: Was braucht jedes Dorf? Wohnraum, kleine Gewerbeflächen, Treffpunkte, Mobilität, digitale Infrastruktur oder die Nutzung leerstehender Gebäude. Daraus kann anschließen für jedes Dorf eine kleine Entwicklungsagende entstehen. 

Heute handeln. Morgen gestalten.

Neustadt soll auch in Zukunft ein Ort sein, an dem Menschen gerne leben. Dafür brauchen wir starke Ortsteile, eine attraktive Innenstadt, gute Bildungsangebote und eine Verwaltung, die mit der Zeit geht. Was wir heute entscheiden, prägt das Neustadt von morgen.

Solide Finanzen - damit Neustadt wieder gestalten kann

Neustadt darf sich nicht kaputtsparen. Wir müssen Kosten und Strukturen überprüfen, Schulden reduzieren und gleichzeitig neue Einnahmen und wirtschaftliche Chancen schaffen.

Nicht nur sparen – sondern Neustadt aus der Krise herauswirtschaften.

Finanzkonzept Neustadt 2027 2031 V 3 Final Pdf

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Eine Stadt kann nur dauerhaft gestalten, wenn sie finanziell handlungsfähig ist. Neustadt steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Deshalb reicht es nicht, jedes Jahr aufs Neue darüber zu diskutieren, wo Leistungen gekürzt oder Gebühren erhöht werden können.

Wir müssen an die Strukturen unseres Haushalts, unnötige Ausgaben reduzieren und gleichzeitig neue Einnahmen und wirtschaftliche Chancen schaffen.

Denn Neustadt kann sich nicht allein aus der Krise heraussparen. Wir müssen uns auch aus ihr herauswirtschaften.

Mein Ziel ist nicht, Neustadt kaputtzusparen. Ich möchte unsere Stadt Schritt für Schritt wieder in eine Situation bringen, in der wir selbst entscheiden können, wo wir investieren und welche Projekte wir uns leisten wollen.

Eine klare Priorität: Jung und Alt

Bei aller notwendigen Haushaltskonsolidierung gibt es für mich eine klare Priorität:

Für unsere Kinder und Jugendlichen sowie für unsere älteren Menschen muss auch in schwierigen Zeiten ausreichend Geld vorhanden sein.

Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Teilhabe sowie notwendige Angebote für ältere Menschen dürfen für mich nicht automatisch die ersten Bereiche sein, in denen der Rotstift angesetzt wird.

Bevor wir dort Leistungen zurückfahren, müssen wir zuerst andere Einsparmöglichkeiten ausschöpfen.

Größere Ausgaben überprüfen

Bei größeren Investitionen, die noch nicht begonnen wurden, möchte ich erneut prüfen:

Brauchen wir sie wirklich? Können wir sie günstiger umsetzen? Gibt es eine bessere Alternative? Und welche Folgekosten entstehen in den kommenden Jahrzehnten?

Was notwendig ist, wird gemacht. Was wirtschaftlicher umgesetzt werden kann, muss verändert werden. Und bei Projekten, die wir nicht mehr benötigen, müssen wir auch den Mut haben, sie infrage zu stellen.

Städtisches Vermögen soll für Neustadt arbeiten

Neustadt besitzt Grundstücke und Gebäude. Dieses Vermögen müssen wir aktiver betrachten.

Bei nicht mehr benötigten Immobilien möchte ich grundsätzlich prüfen:

Behalten, entwickeln, vermieten, verpachten oder verkaufen – welche Lösung bringt unserer Stadt langfristig den größten Nutzen?

Ich möchte ausdrücklich kein städtisches Tafelsilber verkaufen, nur um kurzfristige Haushaltslöcher zu schließen.

Aber genauso wenig dürfen Gebäude oder Grundstücke jahrelang ungenutzt bleiben und möglicherweise weiterhin Geld kosten.

Alte Feuerwehr – neue Nutzung prüfen

Ein konkretes Beispiel ist die alte Feuerwehr.

Hier möchte ich prüfen lassen, ob sich der Standort beispielsweise für ein Hotel oder eine andere wirtschaftlich sinnvolle Nutzung eignet.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, heute bereits ein Hotel zu versprechen. Bedarf, Wirtschaftlichkeit, Standort, Planungsrecht und mögliche Investoren müssen zunächst geprüft werden.

Wenn daraus aber eine Nutzung entstehen kann, die Übernachtungsmöglichkeiten schafft, Besucher nach Neustadt bringt und wirtschaftliche Impulse auslöst, sollten wir diese Chance untersuchen.

Altes Freibad – endlich wieder eine Nutzung

Auch für das alte Freibadgelände möchte ich ergebnisoffen prüfen lassen, welche zukünftige Nutzung sinnvoll ist.

Eine Möglichkeit könnte ein Standort für Wohnmobile, Camper und Zelte sein.

Damit könnten wir touristische Übernachtungen schaffen und gleichzeitig Menschen nach Neustadt holen, die hier einkaufen, essen gehen und unsere Freizeitangebote nutzen.

Sollte sich diese Idee wirtschaftlich oder planerisch nicht eignen, müssen auch andere Nutzungen oder ein Verkauf betrachtet werden.

Entscheidend ist:

Flächen dürfen nicht einfach liegen bleiben. Wir müssen prüfen, was daraus für Neustadt entstehen kann.

Einnahmen schaffen statt nur kürzen

Einen Haushalt können wir nicht dauerhaft allein durch Sparen sanieren.

Deshalb ist Wirtschaftsförderung für mich auch Finanzpolitik.

Bestehende Unternehmen stärken, neue Unternehmen ansiedeln, Gewerbeflächen sinnvoll entwickeln, die Innenstadt beleben, Wohnraum schaffen, Tourismus fördern und neue Einwohner gewinnen – all das kann langfristig die Einnahmebasis unserer Stadt stärken.

Wir müssen deshalb bei der Haushaltskonsolidierung immer zwei Fragen stellen:

Wo können wir dauerhaft weniger ausgeben?

Und genauso wichtig:

Wo kann Neustadt zukünftig mehr einnehmen?

Nur wenn wir beide Seiten betrachten, können wir unsere finanzielle Handlungsfähigkeit dauerhaft zurückgewinnen.

Wohnraum als wirtschaftliche Chance begreifen

Auch Entwicklungen in unserer unmittelbaren Umgebung bieten Neustadt Chancen.

Mit der Entwicklung des neuen Max-Planck-Standortes in Mecklenhorst und der Bündelung von Beschäftigten entsteht zusätzlicher Wohnraumbedarf in unserer Region.

Gleichzeitig entstehen durch die weitere Entwicklung am Fliegerhorst Wunstorf und die dortigen Aktivitäten von Airbus zusätzliche wirtschaftliche Impulse.

Wenn Menschen in unserer Umgebung neue Arbeitsplätze finden, brauchen sie Wohnungen und Häuser.

Ich möchte, dass Neustadt vorbereitet ist und diesen Menschen attraktive Möglichkeiten bietet, hier ihren Lebensmittelpunkt zu finden.

Denn wer in Neustadt wohnt, kauft hier ein, nutzt Gastronomie und Dienstleistungen, tritt vielleicht einem Verein bei, bringt seine Kinder in unsere Einrichtungen und stärkt über verschiedene Wege auch die Einnahmen unserer Stadt.

Unterschiedlichen Wohnraum schaffen

Dabei brauchen wir nicht einfach möglichst viele Neubauten.

Wir brauchen den richtigen Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen.

Dazu gehören Wohnungen für Singles und Berufseinsteiger, Häuser und Wohnungen für Familien sowie kleinere und barrierearme Wohnungen für ältere Menschen.

Gerade Letzteres verbindet sich mit meinem Senioren-Konzept:

Wenn ältere Menschen eine attraktive kleinere Wohnung in ihrem eigenen Dorf oder ihrer Nachbarschaft finden, können sie dort wohnen bleiben und gleichzeitig wird möglicherweise ein größeres Haus für eine junge Familie frei.

So schaffen wir Wohnraum, ohne zwangsläufig für jede neue Familie eine neue Fläche ausweisen zu müssen.

Bezahlbaren und sozialen Wohnraum nicht vergessen

Bei aller wirtschaftlichen Entwicklung darf eines nicht passieren:

Dass Menschen mit normalen oder kleineren Einkommen sich Neustadt irgendwann nicht mehr leisten können.

Deshalb gehört für mich bezahlbarer und sozialer Wohnungsbau ausdrücklich zur weiteren Entwicklung unserer Stadt.

Wirtschaftliche Entwicklung und soziale Verantwortung sind für mich kein Widerspruch. Wir brauchen beides.

Schulden und Zinslast reduzieren

Wo städtisches Vermögen tatsächlich nicht mehr benötigt wird und ein Verkauf wirtschaftlich sinnvoller ist als eine dauerhafte Nutzung, möchte ich prüfen, Einnahmen gezielt für den Abbau von Schulden einzusetzen.

Denn Schulden verursachen jedes Jahr Zinsen.

Jeder Euro, den wir dauerhaft weniger für Zinsen ausgeben müssen, schafft in den kommenden Jahren neuen Handlungsspielraum.

Schuldenabbau bedeutet für mich deshalb auch, zukünftige Freiheit zurückzugewinnen.

Erst eigenes Fachwissen nutzen

In unserer Verwaltung arbeiten viele gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fachwissen und jahrelanger Erfahrung.

Deshalb möchte ich bestehende externe Beratungs-, Gutachter- und Unterstützungsleistungen systematisch überprüfen.

Bevor wir einen externen Auftrag vergeben, sollten wir stärker fragen:

Haben wir dieses Fachwissen möglicherweise bereits in unserem eigenen Rathaus?

Externe Experten werden weiterhin notwendig sein, wenn spezielles Wissen fehlt, gesetzliche Anforderungen dies erforderlich machen oder eine unabhängige Bewertung notwendig ist.

Aber wir sollten kein Wissen teuer einkaufen, das wir bereits selbst besitzen.

Das spart Geld und zeigt gleichzeitig Vertrauen in die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Verwaltung effizienter organisieren

Auch unsere Verwaltungsstrukturen gehören auf den Prüfstand.

Gemeinsam mit den Beschäftigten möchte ich Prozesse vereinfachen, Digitalisierung sinnvoll einsetzen und Doppelarbeit reduzieren.

Dabei geht es mir ausdrücklich nicht um pauschale Stellenstreichungen.

Wenn Stellen durch natürliche Fluktuation frei werden, sollten wir aber vor einer automatischen Wiederbesetzung prüfen, ob die Aufgaben weiterhin genauso organisiert werden müssen oder inzwischen effizienter gelöst werden können.

Fördermittel konsequent nutzen

Bei größeren Projekten müssen Fördermöglichkeiten von Region, Land, Bund und Europäischer Union frühzeitig geprüft werden.

Dabei gilt für mich allerdings ebenso:

Eine Förderung macht aus einem unnötigen Projekt noch kein notwendiges Projekt.

Wir sollten Fördermittel nutzen, wenn sie uns helfen, Dinge umzusetzen, die Neustadt tatsächlich braucht.

Neue Ideen müssen finanziert werden

Ich mache bewusst konkrete Vorschläge für unsere Jugend, ältere Menschen, Sport und Vereine, Ehrenamt, unsere Dörfer und die Entwicklung unserer Stadt.

Diese Projekte gibt es nicht kostenlos.

Deshalb müssen neue freiwillige Ausgaben priorisiert, gegenfinanziert oder aus neu geschaffenen finanziellen Spielräumen finanziert werden.

Genau deshalb gehören meine einzelnen Themen für mich zusammen.

Jährlich zeigen, was erreicht wurde

Haushaltskonsolidierung darf nicht nur ein Begriff im Haushaltsplan sein.

Ich möchte jährlich verständlich darstellen:

Was konnten wir dauerhaft einsparen? Welche neuen Einnahmen wurden geschaffen? Wie entwickeln sich Schulden und Zinsbelastung? Welche externen Kosten konnten reduziert werden? Welche Immobilien und Flächen wurden besser genutzt oder entwickelt? Und welche neuen finanziellen Spielräume sind dadurch entstanden?

Wir müssen uns an Ergebnissen messen lassen.

Mein Ziel

Ich möchte Neustadt nicht kaputtsparen.

Ich möchte unnötige Kosten reduzieren, unser eigenes Fachwissen besser nutzen, städtisches Vermögen aktiv entwickeln, Schulden und Zinslast senken und gleichzeitig neue und möglichst dauerhafte Einnahmen schaffen.

Dazu gehört auch, Chancen vor unserer Haustür zu erkennen: neue Arbeitsplätze in der Region, zusätzlicher Wohnraumbedarf, wirtschaftliche Entwicklung, Tourismus und die bessere Nutzung unserer eigenen Immobilien und Flächen.

Dabei bleibt meine Priorität klar:

Für unsere jungen und unsere älteren Menschen muss Neustadt auch in schwierigen Zeiten da sein. Und wirtschaftliche Entwicklung muss immer auch bezahlbaren und sozialen Wohnraum berücksichtigen.

Solide Finanzen sind für mich kein Selbstzweck.

Wir müssen heute gemeinsam Ordnung in unsere Finanzen bringen und gleichzeitig neue Chancen schaffen.

Neustadt kann sich nicht allein aus der Krise heraussparen. Wir müssen uns auch aus ihr herauswirtschaften.

Starke lokale Wirtschaft

Wir müssen unsere lokalen Unternehmen unterstützen, neue Arbeitsplätze schaffen und Neustadt als attraktiven Wirtschaftsstandort festigen. Dies gelingt durch gemeinsame Gespräche mit Inhabern und Unternehmern. Außerdem muss Bürokratie abgebaut und Investitionen gezielt eingesetzt werden.

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Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für Arbeitsplätze, Ausbildungsmöglichkeiten, Gewerbesteuereinnahmen und damit auch für die Handlungsfähigkeit unserer Stadt.

Für mich beginnt Wirtschaftsförderung deshalb bei den Unternehmen, die bereits heute in Neustadt investieren, Menschen beschäftigen und Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig müssen wir Neustadt als Standort für neue Unternehmen weiterentwickeln.

Dazu gehören schnelle und verlässliche Ansprechpartner in der Verwaltung, möglichst einfache Verfahren, geeignete Gewerbeflächen, eine gute Infrastruktur und eine stärkere Vernetzung von Wirtschaft, Handwerk, Landwirtschaft, Schulen und Stadt.

Unsere bestehenden Unternehmen zuerst stärken

Wirtschaftsförderung bedeutet für mich nicht nur Neuansiedlung.

Unternehmen, Handwerksbetriebe, Einzelhändler, Gastronomen und Selbstständige, die bereits in Neustadt tätig sind, müssen gute Bedingungen vorfinden, um hier zu bleiben, zu investieren und zu wachsen.

Die Stadt sollte dabei Partner und Ermöglicher sein.

Neue Unternehmen gezielt nach Neustadt holen

Gleichzeitig müssen wir aktiv um neue Unternehmen werben.

Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Flächen zu verkaufen. Entscheidend ist, welche Unternehmen zu Neustadt passen, welche Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen und welchen langfristigen Nutzen eine Ansiedlung für unsere Stadt bringt.

Auch Entwicklungsmöglichkeiten für Handwerk und kleinere Unternehmen in unseren Ortschaften sollten dabei betrachtet werden.

Unsere Innenstadt muss wieder mehr Erlebnis werden

Das Einkaufsverhalten hat sich verändert. Viele Menschen fahren heute nicht mehr ausschließlich in eine Innenstadt, weil sie dort einen bestimmten Artikel kaufen müssen.

Sie kommen, wenn sie sich dort gerne aufhalten.

Sie möchten einen Kaffee trinken, essen gehen, Freunde treffen, über einen Markt schlendern, eine Veranstaltung besuchen oder einfach durch die Stadt laufen. Und wenn sie schon dort sind, kaufen sie auch spontan ein.

Deshalb müssen wir unsere Innenstadt nicht nur als Einkaufsort betrachten, sondern stärker als Ort zum Leben, Treffen, Essen, Erleben und Einkaufen.

Mehr Gastronomie nach draußen

Eine lebendige Innenstadt braucht Leben auf den Straßen und Plätzen.

Deshalb möchte ich gemeinsam mit unseren Gastronomen prüfen, wie wir Außengastronomie einfacher ermöglichen und ausweiten können, wo die örtlichen Gegebenheiten dies zulassen.

Tische, Stühle und Menschen auf unseren Plätzen schaffen Atmosphäre und Aufenthaltsqualität. Eine Innenstadt muss ein Ort sein, an dem man gerne länger bleibt.

Pop-up-Stores – ausprobieren, was funktioniert

Leerstehende Ladenlokale müssen nicht zwangsläufig jahrelang leer stehen.

Mit Pop-up-Stores können neue Geschäftsideen für einige Wochen oder Monate ausprobiert werden. Gründerinnen und Gründer erhalten die Chance zu testen, ob ihre Idee in Neustadt funktioniert, ohne sich sofort langfristig an hohe Kosten zu binden.

Neustadt hat mit solchen Konzepten bereits Erfahrungen gesammelt. Diesen Ansatz möchte ich gemeinsam mit Wirtschaftsförderung und Immobilieneigentümern weiterentwickeln.

Was funktioniert, kann bleiben. Was nicht funktioniert, macht Platz für die nächste Idee.

So entsteht Bewegung statt Leerstand.

Unseren Marktplatz stärker nutzen

Der Marktplatz sollte einer der zentralen Treffpunkte unserer Innenstadt sein.

Ich möchte ihn deshalb stärker für Märkte, Veranstaltungen, Kultur, Vereinsaktionen und weitere Events nutzen.

Auch Veranstaltungen wie ein Weihnachtsmarkt gehören für mich mitten in eine lebendige Innenstadt.

Der Marktplatz sollte nicht nur eine Fläche sein, an der Menschen vorbeigehen. Er sollte ein Platz sein, zu dem Menschen bewusst hingehen.

Eine kompaktere Innenstadt prüfen

Wir sollten außerdem offen darüber sprechen, ob unsere Einkaufsbereiche langfristig zu weit auseinandergezogen sind.

Eine Möglichkeit kann sein, den Einzelhandel stärker in einer kompakten, attraktiven Einkaufs- und Erlebnisachse zu bündeln.

Bereiche, die langfristig nicht mehr für Einzelhandel benötigt werden, könnten andere Perspektiven bekommen – insbesondere Wohnen, Dienstleistungen oder andere innerstädtische Nutzungen.

Damit könnten wir gleichzeitig zwei Herausforderungen angehen: mehr Leben und Wohnraum in der Innenstadt und eine stärkere Konzentration des Einzelhandels.

Eine kleinere, dafür gut besuchte Einkaufsstraße kann attraktiver sein als eine große Einkaufsfläche mit zunehmenden Lücken.

Öffentliche Toiletten gehören zu einer guten Innenstadt

Wer möchte, dass Familien, ältere Menschen, Touristen und Besucher länger in der Innenstadt bleiben, muss auch an die einfachen Dinge denken.

Dazu gehören saubere, gut erreichbare und möglichst barrierefreie öffentliche Toiletten.

Deshalb möchte ich prüfen, wo das vorhandene Angebot verbessert oder ergänzt werden muss.

Die Immobilieneigentümer müssen mit an den Tisch

Eine Innenstadt kann die Stadtverwaltung nicht alleine entwickeln.

Viele Gebäude und Ladenlokale befinden sich in privatem Eigentum. Deshalb möchte ich die Eigentümerinnen und Eigentümer wesentlich stärker in die Entwicklung einbeziehen.

Wir brauchen einen regelmäßigen Austausch zwischen Immobilieneigentümern, Einzelhandel, Gastronomie, Wirtschaftsförderung, Verwaltung und Politik.

Dabei sollte gemeinsam darüber gesprochen werden, welche Geschäfte fehlen, welche Flächen zusammengelegt werden können, wo Wohnen sinnvoll ist, wie Leerstände genutzt werden können und welche Investitionen notwendig sind.

Wer Eigentum in unserer Innenstadt besitzt, soll nicht nur informiert werden, wenn eine Entscheidung bereits gefallen ist, sondern frühzeitig mit am Tisch sitzen und an der Entwicklung mitarbeiten können.

Ausbildung und Wirtschaft zusammenbringen

Auch unsere Schulen und Unternehmen möchte ich stärker miteinander vernetzen.

Junge Menschen sollten früh erfahren, welche Ausbildungsberufe und Karrierechancen es direkt in Neustadt gibt.

Betriebsbesuche, Ausbildungsmessen, Praktika und Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen können dabei helfen – und gleichzeitig unseren Betrieben bei der Suche nach Nachwuchs und Fachkräften helfen.

Neustadts Wirtschaft gemeinsam entwickeln

Mein Ziel ist keine Innenstadt, die nur schön aussieht.

Ich möchte eine Innenstadt, in der Menschen leben, arbeiten, sich treffen, essen, Veranstaltungen besuchen und einkaufen.

Und ich möchte eine Wirtschaftsförderung, die unsere bestehenden Unternehmen unterstützt und gleichzeitig neue wirtschaftliche Möglichkeiten für Neustadt schafft.

Dafür müssen Stadt, Wirtschaft, Immobilieneigentümer und Bürger gemeinsam an einen Tisch.

Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht allein durch neue Pflastersteine. Sie entsteht dort, wo Menschen einen Grund haben, hinzugehen – und einen Grund haben, zu bleiben.

Verwaltung modernisieren - gemeinsam einfacher machen

Eine moderne Verwaltung entsteht für mich nicht gegen ihre Mitarbeiter, sondern gemeinsam mit ihnen. Die Menschen, die jeden Tag mit unseren Abläufen arbeiten, wissen häufig selbst am besten, wo wir Dinge einfacher und schneller machen können. Deshalb möchte ich Prozesse überprüfen, Digitalisierung sinnvoll einsetzen und Bürgern, Unternehmen und Vereinen klare Ansprechpartner geben. Gute Verwaltung bedeutet für mich nicht, Vorschriften zu umgehen, sondern gemeinsam nach dem Weg zu suchen, der möglich ist. Mein Ziel ist eine Verwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern ermöglicht.

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Eine gute Verwaltung ist die Grundlage dafür, dass eine Stadt funktioniert. Sie begleitet Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Ehrenamtliche jeden Tag.

Dabei arbeiten in unserer Verwaltung viele Menschen mit Erfahrung und Fachwissen. Dieses Wissen möchte ich nutzen.

Mein Ziel ist deshalb keine Reform gegen unsere Beschäftigten, sondern eine Weiterentwicklung gemeinsam mit ihnen.

Prozesse auf den Prüfstand

In den ersten zwölf Monaten möchte ich gemeinsam mit den Fachbereichen systematisch prüfen, welche Verwaltungsabläufe einfacher, schneller oder digitaler gestaltet werden können.

Dabei möchte ich ausdrücklich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragen:

Was kostet euch heute unnötig Zeit? Welche Arbeitsschritte sind doppelt? Welche Vorschriften können wir selbst vereinfachen? Und wo verhindert die vorhandene Technik effizienteres Arbeiten?

Diejenigen, die jeden Tag mit den Abläufen arbeiten, wissen häufig am besten, wo Verbesserungen möglich sind.

Ein Ansprechpartner statt fünf Zuständigkeiten

Bürger und Unternehmen sollten nicht wissen müssen, wie unsere Verwaltung intern organisiert ist.

Wer ein Anliegen hat, soll möglichst einen Ansprechpartner haben, der den Vorgang begleitet oder intern dafür sorgt, dass er an der richtigen Stelle bearbeitet wird.

Die Verwaltung organisiert sich um das Anliegen – nicht der Bürger um die Verwaltung.

Digitalisierung muss Arbeit einfacher machen

Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck.

Ein analoges Formular einfach als PDF ins Internet zu stellen, ist noch keine moderne Verwaltung.

Digitale Prozesse müssen dazu führen, dass Bürger Anträge einfacher stellen können, Bearbeitungsstände nachvollziehbarer werden und gleichzeitig unsere Beschäftigten weniger Zeit mit wiederkehrender Verwaltungsarbeit verbringen.

Entscheidungen dort treffen, wo das Wissen sitzt

Gute Führung bedeutet für mich nicht, jede Entscheidung selbst treffen zu wollen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen klare Zuständigkeiten und innerhalb dieser Zuständigkeiten auch Vertrauen und Verantwortung.

Wer Fachwissen besitzt, soll dieses Wissen einsetzen und Entscheidungen vorbereiten beziehungsweise dort treffen können, wo es rechtlich möglich und sinnvoll ist.

Verwaltung als Partner der Wirtschaft

Gerade Unternehmen und Investoren brauchen verlässliche Ansprechpartner und nachvollziehbare Verfahren.

Bei größeren Vorhaben möchte ich deshalb prüfen, ob ein zentraler Projektlotse den Antragsteller durch verschiedene Fachbereiche begleiten kann.

Das bedeutet nicht, Vorschriften zu umgehen.

Es bedeutet, gemeinsam einen rechtlich möglichen Weg zur Umsetzung zu suchen.

Verwaltung als Partner von Vereinen und Ehrenamt

Dasselbe gilt für unsere Vereine und Ehrenamtlichen.

Wer ein Dorffest, ein Turnier oder ein anderes Projekt organisiert, sollte nicht unnötig zwischen verschiedenen Stellen vermitteln müssen.

Hier möchte ich klare Ansprechpartner und möglichst einfache Verfahren schaffen.

Transparente Bearbeitung

Wo es technisch und rechtlich möglich ist, möchte ich Bürgerinnen und Bürgern künftig besser ermöglichen zu sehen, wo ihr Antrag oder Anliegen gerade steht.

Das reduziert Nachfragen und schafft gleichzeitig Verlässlichkeit.

Führung bedeutet auch Zuhören

Als Bürgermeister möchte ich regelmäßig mit den Beschäftigten sprechen – nicht ausschließlich mit den Führungskräften.

Ideen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen sollen ausdrücklich erwünscht sein.

Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter eine Möglichkeit sieht, wie wir einen Prozess einfacher oder günstiger gestalten können, sollte diese Idee gehört und geprüft werden.

Wirtschaftlichkeit gehört dazu

Eine effizientere Verwaltung kann langfristig auch finanzielle Spielräume schaffen.

Dabei geht es mir nicht darum, pauschal Stellen abzubauen.

Wir müssen vielmehr prüfen, wo Digitalisierung, bessere Organisation und weniger Doppelarbeit Ressourcen freisetzen können.

Wie ich die Verwaltung und die finanzielle Situation unserer Stadt insgesamt miteinander betrachten möchte, erläutere ich ausführlicher unter meinem Schwerpunkt „Finanzen“.

Mein Ziel

Ich möchte eine Verwaltung, die für Bürger, Unternehmen und Ehrenamtliche erreichbar, verständlich und lösungsorientiert arbeitet.

Und ich möchte Beschäftigte, die die notwendigen Werkzeuge, Verantwortung und Unterstützung bekommen, um genau das leisten zu können.

Eine moderne Verwaltung entsteht nicht gegen ihre Mitarbeiter. Sie entsteht gemeinsam mit ihnen.

Und am Ende sollte für Bürger und Unternehmen möglichst häufig gelten:

Nicht erklären, warum etwas nicht geht – sondern gemeinsam prüfen, wie es gehen kann.

Ehrenamt - stärken und unterstützen

Vereine, Feuerwehren und viele engagierte Menschen leisten jeden Tag einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gemeinschaft. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Aufmerksamkeit, Unterstützung und verlässliche Ansprechpartner in der Stadtverwaltung.

Außerdem müssen auch jüngere fürs Ehrenamt begeistert werden.

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Ohne Ehrenamt würde ein großer Teil unseres gesellschaftlichen Lebens in Neustadt nicht funktionieren.

Feuerwehr, Sportvereine, Kultur, soziale Einrichtungen, Jugendarbeit, Schützenvereine, Dorfgemeinschaften und viele Veranstaltungen leben von Menschen, die freiwillig ihre Zeit und Fähigkeiten für andere einsetzen.

Dieses Engagement wollen wir nicht nur würdigen, sondern ganz konkret unterstützen.

Weniger Bürokratie – mehr Unterstützung

Wer ehrenamtlich tätig ist, soll seine Zeit für sein Engagement einsetzen können – und nicht für unnötige Bürokratie.

Deshalb wollen wir einen zentralen Ansprechpartner für Vereine und Ehrenamt in der Verwaltung stärken beziehungsweise schaffen. Dieser soll bei Genehmigungen, Veranstaltungen, Fördermöglichkeiten und anderen Verwaltungsfragen unterstützen und innerhalb der Verwaltung koordinieren.

Die Verwaltung soll Ehrenamt ermöglichen und den Menschen helfen, ihre Ideen umzusetzen.

Kleine Ideen einfacher möglich machen

Nicht jedes gute Projekt braucht eine große Förderung oder einen komplizierten Antrag.

Für kleinere ehrenamtliche Projekte wollen wir deshalb unkomplizierte Unterstützung ermöglichen.

Wo Menschen bereit sind, selbst anzupacken, soll die Stadt möglichst schnell helfen können – beispielsweise mit Material, Räumen, Geräten oder finanzieller Unterstützung im Rahmen klarer und einfacher Regeln.

Vereine, Wirtschaft und Ehrenamt vernetzen

Viele Vereine und Initiativen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es Unternehmen und Menschen in Neustadt, die gerne unterstützen würden, aber häufig nicht wissen, wo Hilfe benötigt wird.

Deshalb wollen wir Vereine, Unternehmen, Sponsoren, Schulen, soziale Einrichtungen und Ehrenamtliche stärker miteinander vernetzen.

Ein regelmäßiges Neustädter Ehrenamts- und Vereinsnetzwerk kann Kontakte schaffen, Erfahrungen austauschen, Sponsoren und Unterstützer zusammenbringen und gemeinsame Projekte ermöglichen.

Nicht jeder Verein muss jedes Problem alleine lösen.

Die Menschen hinter Neustadt sichtbar machen

In Neustadt gibt es viele Menschen, die selten im Mittelpunkt stehen, obwohl ohne sie vieles nicht funktionieren würde.

Diese Menschen wollen wir sichtbar machen.

Ich möchte auf unsere lokalen Medien zugehen und anregen, dem Ehrenamt regelmäßig Raum zu geben – beispielsweise mit einer eigenen Seite oder einer wiederkehrenden Rubrik wie „Die Menschen hinter Neustadt“.

Dabei sollen gerade diejenigen vorgestellt werden, die normalerweise nicht im Vordergrund stehen: Jugendtrainer, Betreuerinnen, Feuerwehrleute, Helfer bei Veranstaltungen oder Menschen, die seit vielen Jahren selbstverständlich Aufgaben in ihrem Verein oder ihrem Dorf übernehmen.

Zusätzlich möchte ich die städtische Website und die sozialen Medien der Stadt nutzen, um Ehrenamtliche und ihre Geschichten regelmäßig vorzustellen.

Dabei geht es nicht um Politik. Es geht um Anerkennung und Wertschätzung – und darum, andere zum Mitmachen zu begeistern.

Wo es gewünscht ist, kann gleichzeitig gezeigt werden, wo Vereine oder Initiativen aktuell Helfer, Nachwuchs oder neue Mitglieder suchen.

Junge Menschen für das Ehrenamt begeistern

Ehrenamt braucht eine nächste Generation.

Deshalb möchte ich junge Menschen nicht nur darüber informieren, sondern ihnen den Einstieg so einfach wie möglich machen.

Gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Feuerwehren, sozialen Einrichtungen und anderen Organisationen möchte ich beispielsweise Ehrenamtstage an unseren Schulen ermöglichen. Dort können sich Organisationen vorstellen und junge Menschen unmittelbar kennenlernen, welche Möglichkeiten es in Neustadt gibt.

Dabei muss Ehrenamt nicht immer bedeuten, sich sofort für Jahre zu verpflichten. Auch zeitlich begrenzte Projekte können ein Einstieg sein – ein Turnier, eine Veranstaltung, eine soziale Aktion oder ein Projekt im eigenen Ort.

Wer dabei Gemeinschaft erlebt und merkt, dass der eigene Einsatz etwas bewirkt, bleibt vielleicht anschließend dabei.

Außerdem möchte ich prüfen, wie ehrenamtliches Engagement junger Menschen besser dokumentiert und anerkannt werden kann – beispielsweise mit Nachweisen, die später auch bei Bewerbungen um Praktika, Ausbildungs- oder Studienplätze hilfreich sein können.

Wir müssen jungen Menschen nicht sagen, dass sie sich engagieren sollen. Wir müssen ihnen zeigen, wo sie gebraucht werden, ihnen Verantwortung zutrauen und sie erleben lassen, dass ihr Einsatz etwas bewirkt.

Ehrenamt stärker wertschätzen

Neben öffentlicher Anerkennung möchte ich gemeinsam mit Unternehmen, Handel, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen prüfen, wie ehrenamtliches Engagement noch stärker honoriert werden kann.

Bestehende Möglichkeiten wie die Ehrenamtskarte können dabei ein Ansatzpunkt sein. Mir schwebt allerdings eine Ansatz vor, der nur Neustadt betrifft. Ich möchte weitere lokale Partner gewinnen, die bereit sind, engagierten Menschen Vorteile oder Vergünstigungen anzubieten. Und somit sozusagen den "Schlemmer-Pass" für Ehrenamtliche ins Leben rufen. 

Finanzierung

Auch zusätzliche Unterstützungsangebote müssen verantwortungsvoll finanziert werden.

Wir müssen zur Unterstützung auch lokale Partner gewinnen. 

Mein Ziel

Ehrenamt darf nicht komplizierter werden – wir wollen es einfacher machen.

Wir wollen Menschen zusammenbringen, jungen Menschen den Einstieg ermöglichen, Vereinen bei ihren Ideen helfen und gleichzeitig öffentlich zeigen, was Ehrenamtliche jeden Tag für unsere Gemeinschaft leisten.

Wer etwas für Neustadt tut, soll eine Stadt hinter sich haben, die ihn unterstützt. Und diejenigen, die im Hintergrund so viel für Neustadt leisten, gehören für mich auch einmal in den Vordergrund.

Klima- und Umweltschutz

Umweltschutz funktioniert für uns dann am besten, wenn er gemeinsam mit den Menschen umgesetzt wird – nicht gegen sie. Wir wollen Maßnahmen, die unsere Umwelt schützen, unsere Stadt lebenswerter machen und dort, wo es möglich ist, gleichzeitig Kosten sparen.

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1. Energie selbst erzeugen und Kosten senken. Städtische Dächer und geeignete Flächen systematisch auf PV prüfen. (Investoren nur aus dem Ort oder über den Ortsrat.) Bei Windenergie dort unterstützen, wo Standorte sinnvoll sind und Bürger bzw. lokale Akteure profitieren.

Ziel: weniger Energiekosten für die Stadt und mehr regionale Wertschöpfung.

Außerdem können so auch private Haushalte entlastet werden. Es gibt bereits Gemeinden die dies erfolgreich eingesetzt haben. Der Vorteil an Neustadt ist die Fläche. Das muss genutzt werden. 

2. Flächen schützen – Landschaftsschutzgebiete und Naherholungsgebiete (ausgewiesene) sollen geschützt werden (bsp. Reiterheide).

Bestand vor Neubau. Bevor weitere Flächen versiegelt werden, Leerstände, Brachflächen und bereits erschlossene Grundstücke prüfen. Gleichzeitig darf das nicht bedeuten, notwendige Wohn- und Gewerbeentwicklung grundsätzlich zu verhindern.

Gewässer und Hochwasserschutz: Gerade für eine Flächengemeinde wie Neustadt gehören Wasserhaltung, Renaturierung und Hochwasserschutz unmittelbar zum Umweltschutz.

3. Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam denken. Landwirte nicht als Gegner des Umweltschutzes behandeln. Freiwillige Kooperationen bei Blühflächen, Gewässerschutz, Hecken, Ausgleichsflächen und Artenvielfalt fördern. Gerade in einer Flächengemeinde kann das sehr viel bewirken.

4. Wasser, Bäume und Klima vor Ort. Mehr Augenmerk auf Regenwasserrückhaltung, Hochwasserschutz, Entsiegelung von Flächen und mehr Bäume. Bei neuen Straßen, Plätzen und Baugebieten von Anfang an überlegen: Wo kann Wasser versickern? Wo brauchen wir Schatten? Wo können vorhandene Bäume erhalten werden?

Bevor man Klimatisierung einsetzt auch Beschattung prüfen. Die Baumschutzsatzung  sollte man wieder einsetzen. Um Anreize für alle zu schaffen, kann man auch prüfen, ob Baumpflege gefördert werden kann. 

Bäume und Grün erhalten: Bei Bauprojekten vorhandenen Baumbestand möglichst berücksichtigen und bei notwendigen Fällungen vernünftig nachpflanzen. Grundlagen dafür schaffen; Beispiel Hüttengelände. 

Dort können wegen des kontaminierten Bodens nicht überall Bäume gepflanzt werden. 

5. Umweltschutz muss sich für Bürger lohnen. Sichere Radwege, besserer ÖPNV/Sprinti und energetische Sanierungen nicht mit Verboten begründen, sondern mit echten Alternativen. Wer das Auto braucht, soll es weiter nutzen können. Wer Fahrrad oder ÖPNV nutzen möchte, braucht dafür aber ein vernünftiges Angebot. 

Sprinti soll grüner werden. Mit mehr erneuerbarer Energie muss die Flotte mit alternativen Antrieben ausgebaut werden. Bisher fahren ca. 60% elektrisch. Dazu kommt, wenn wir mehr Strom erzeugen, werden die Fahrten günstiger. Aktuell liegen wir da bei ca. 18€ pro Fahrt (Streckendurchschnitt).

Gemeinsam für unsere Dörfer und unsere Stadt

Aus kleinen Anfängen heraus sind wir mit konsequenter Hingabe und dem Anspruch an kontinuierliche Verbesserung gewachsen. Integrität und Zusammenarbeit sind dabei stets unsere Leitprinzipien geblieben. Wir leben für das, was wir tun – und möchten unsere Geschichte gerne mit dir teilen.

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Die Ortsräte und die Menschen vor Ort wissen am besten, wo Handlungsbedarf besteht. Aber die Ortsräte können diese Aufgaben nicht allein bewältigen. Deshalb möchte ich das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger stärker einbeziehen und vor allem einfacher machen.

Wer freiwillig für seinen Ort mit anpacken möchte, soll dabei von der Stadt unterstützt werden. Denkbar sind zum Beispiel die Pflege von Grünflächen und Seitenrändern, die Verschönerung von Dorf- und öffentlichen Plätzen, kleinere Pflege- und Instandhaltungsarbeiten, zusätzliche Unterstützung beim Winterdienst oder gemeinsame Aktionen zur Eindämmung von Jakobskreuzkraut.

Dafür sollen die Ortsräte ein eigenes, unkompliziert nutzbares Budget für Pflege und kleinere Maßnahmen erhalten. Notwendiges Material, Geräte oder die Entsorgung sollen möglichst durch die Stadt bereitgestellt werden. Notwendige Aufwendungen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sollen nach klaren und einfachen Regeln erstattet werden.

Wie dieses zusätzliche Budget finanziert werden kann, erläutere ich unter meinem Schwerpunkt „Finanzen“.

Natürlich müssen Versicherung, Arbeitsschutz und Verkehrssicherung geklärt sein. Ehrenamtliche sollen nicht den städtischen Bauhof ersetzen. Sie sollen vielmehr die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit Ortsrat, Stadt und Verwaltung zusätzlich etwas für ihren Ort zu bewegen.

Mein Ziel ist klar: weniger Bürokratie, kurze Wege und mehr Vertrauen in die Menschen vor Ort.

Wer bereit ist, für sein Dorf, seinen Ortsteil oder unsere Stadt mit anzupacken, dem sollte die Stadt helfen – und ihm keine Steine in den Weg legen.

Gemeinsam für unsere Dörfer und Stadt.

Mehr Transparenz - Ratssitzungen für alle zugänglich machen

Politik muss für die Menschen sichtbar, verständlich und nachvollziehbar sein. Nicht jeder hat die Möglichkeit, abends persönlich im Ratssaal zu sitzen. Deshalb möchte ich gemeinsam mit dem Rat einen Weg finden, unsere öffentlichen Ratssitzungen auch digital zu den Menschen nach Hause zu bringen. So kann jeder selbst verfolgen, welche Argumente ausgetauscht werden und wie Entscheidungen entstehen. Denn Vertrauen entsteht dort, wo Politik offen und transparent gemacht wird.

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Kommunalpolitik betrifft uns alle. Im Stadtrat werden Entscheidungen getroffen, die unseren Alltag unmittelbar beeinflussen – von Schulen und Kitas über Straßen und Finanzen bis hin zur Entwicklung unserer Dörfer und der Kernstadt.

Die Sitzungen des Rates sind grundsätzlich öffentlich. Trotzdem haben viele Bürgerinnen und Bürger nicht die Möglichkeit, persönlich an einer Sitzung teilzunehmen. Beruf, Familie, Kinderbetreuung, Alter, gesundheitliche Einschränkungen oder schlicht die Entfernung aus unseren zahlreichen Ortsteilen können dies erschweren.

Deshalb möchte ich dem Rat eine Vorlage mit dem Vorschlag unterbreiten, die öffentlichen Ratssitzungen der Stadt Neustadt am Rübenberge künftig live im Internet zu übertragen.

Der Rat soll anschließend darüber beraten und entscheiden.

Warum ich diesen Vorschlag machen möchte:

Ein Livestream schafft mehr Transparenz. Bürgerinnen und Bürger können selbst verfolgen, welche Argumente ausgetauscht werden, welche unterschiedlichen Positionen es gibt und wie Entscheidungen zustande kommen.

Er schafft mehr Bürgernähe. Man muss nicht im Ratssaal sitzen, um Kommunalpolitik verfolgen zu können.

Er ermöglicht mehr Teilhabe. Gerade Menschen aus unseren Dörfern, Berufstätige, Eltern, ältere Menschen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität erhalten einen einfacheren Zugang zur Kommunalpolitik.

Er kann außerdem das Interesse an Kommunalpolitik stärken. Politik wird verständlicher, wenn nicht nur das Ergebnis einer Abstimmung bekannt ist, sondern auch die Diskussion und die Argumente davor verfolgt werden können.

Und schließlich schafft Transparenz auch Vertrauen. Bürgerinnen und Bürger sollen sich möglichst selbst ein Bild davon machen können, wie Verwaltung, Bürgermeister und die gewählten Vertreterinnen und Vertreter mit den Themen unserer Stadt umgehen.

Andere Städte zeigen, dass es funktioniert!

Wir müssen dafür das Rad nicht neu erfinden. Andere Kommunen haben bereits Erfahrungen mit der Übertragung öffentlicher Ratssitzungen gesammelt. Diese Erfahrungen sollten wir nutzen und prüfen, welche technische, rechtliche und wirtschaftliche Lösung für Neustadt sinnvoll ist.

Datenschutz und Persönlichkeitsrechte müssen dabei selbstverständlich berücksichtigt werden. Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte bleiben nichtöffentlich. Auch für Einwohnerfragestunden, Beschäftigte der Verwaltung und die Rechte der Ratsmitglieder müssen klare Regelungen getroffen werden.

Mein Vorschlag:

Ich möchte dem Rat eine entsprechende Beschlussvorlage vorlegen und die Verwaltung damit beauftragen lassen, Kosten, technische Möglichkeiten, Datenschutz und die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für einen Livestream der öffentlichen Ratssitzungen zu prüfen und dem Rat ein konkretes Umsetzungskonzept vorzulegen.

Danach entscheidet der Rat.

Mir geht es dabei nicht darum, dem Rat etwas vorzuschreiben. Mir geht es darum, einen Vorschlag einzubringen und gemeinsam darüber zu entscheiden, wie wir Kommunalpolitik in Neustadt noch transparenter und zugänglicher machen können.

Denn Öffentlichkeit sollte heute nicht mehr ausschließlich bedeuten, dass die Tür zum Ratssaal offensteht. Öffentlichkeit kann auch bedeuten, dass die Politik zu den Menschen nach Hause kommt.

Vereine stärken und gemeinsam weiterentwickeln

Neustadt ist eine Sportstadt – mit 45 Sportvereinen und rund 14.000 Mitgliedern. Diese Vielfalt möchte ich gemeinsam erhalten und weiterentwickeln, ganz egal ob Fußball, Leichtathletik, Basketball, Dart oder eine andere Sportart. Wir brauchen attraktive Hallennutzungskonzepte, einen Kunstrasenplatz, mehr Turniere und Stadtmeisterschaften und eine stärkere Vernetzung zwischen Vereinen, Schulen, Wirtschaft und Stadt. 

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Sport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stadtgesellschaft. Im Sportring Neustadt sind 45 Sportvereine mit rund 14.000 Mitgliedern organisiert. Dahinter stehen nicht nur sportliche Leistungen, sondern vor allem tausende Menschen, die Gemeinschaft leben, Kinder und Jugendliche begleiten und sich ehrenamtlich engagieren.

Diese Vielfalt möchte ich erhalten und weiterentwickeln.

Dabei möchte ich keine Sportart gegen eine andere ausspielen. Ob Fußball, Basketball, Handball, Leichtathletik, Reitsport, Kampfsport, Schützenwesen, Turnen, Tennis, Dart oder eine andere Sportart – wer in Neustadt Sport organisiert und Menschen zusammenbringt, verdient unsere Unterstützung.

Vereine bei ihrer Entwicklung unterstützen

Die Stadt kann und soll den Vereinen ihre Arbeit nicht abnehmen. Sie kann aber bessere Rahmenbedingungen schaffen.

Ich möchte Vereine dabei unterstützen, ihre Strukturen weiterzuentwickeln und dort, wo es gewünscht und möglich ist, professioneller zu werden. Dazu gehören beispielsweise Unterstützung bei Fördermöglichkeiten, Veranstaltungen, Kooperationen, Sponsoring und eine bessere Vernetzung von Vereinen, Wirtschaft, Schulen und Stadt.

Erfolgreiche Leichtathletik weiter stärken

Einen besonderen Blick möchte ich auf unsere erfolgreiche Leichtathletik richten.

Wo Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Ehrenamtliche bereits erfolgreiche Strukturen aufgebaut haben, sollte die Stadt gemeinsam mit den Vereinen prüfen, wie diese erhalten und weiterentwickelt werden können.

Dabei geht es um gute Trainingsbedingungen, geeignete Sportstätten, Nachwuchsförderung und darum, sportliche Erfolge aus Neustadt auch stärker sichtbar zu machen.

Erfolg, der durch jahrelange ehrenamtliche Arbeit entstanden ist, verdient Unterstützung und Anerkennung.

E-Sport in Neustadt aufbauen

Sport und Vereinsleben entwickeln sich weiter. Deshalb möchte ich auch E-Sport in Neustadt eine Chance geben.

Mein Ziel ist, gemeinsam mit mindestens einem interessierten Neustädter Sportverein und unseren Schulen zu prüfen, ob wir eine eigene E-Sport-Sparte aufbauen können.

Andere Vereine zeigen bereits, wie eine solche Zusammenarbeit funktionieren kann: Verein und Bildungseinrichtung stellen gemeinsam Strukturen, Trainingsmöglichkeiten und Gemeinschaft bereit.

Ein solches Modell möchte ich auch für Neustadt anstoßen.

Dabei geht es für mich ausdrücklich nicht darum, Jugendliche einfach länger vor einen Bildschirm zu setzen. E-Sport im Verein bedeutet Teamarbeit, regelmäßiges Training, Regeln, Fairness, Wettbewerb und Gemeinschaft. Gleichzeitig können Medienkompetenz und ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Angeboten dazugehören.

Unsere Schulen möchte ich von Anfang an einbeziehen. Denkbar wären Schul-AGs, gemeinsame Teams, Turniere und Kooperationen mit einem Neustädter Verein.

So können wir Jugendliche erreichen, die über klassische Sportangebote möglicherweise bisher keinen Zugang zu einem Verein gefunden haben.

Sporthallen besser nutzen

Unsere vorhandenen Sporthallen und Sportstätten müssen möglichst sinnvoll und effizient genutzt werden.

Gemeinsam mit Vereinen, Schulen und dem Sportring möchte ich deshalb attraktive und transparente Nutzungskonzepte für unsere Hallen entwickeln. Freie Kapazitäten sollen besser sichtbar werden und die Vergabe von Hallenzeiten möglichst unkompliziert und bedarfsgerecht erfolgen.

Gleichzeitig müssen wir unsere Sportstätten erhalten und notwendige Sanierungen langfristig planen.

Ein Kunstrasenplatz für Neustadt

Ich möchte die bereits vorhandenen Überlegungen für einen Kunstrasenplatz in Neustadt wieder konkret aufgreifen.

Ein solcher Platz könnte mehreren Vereinen zur Verfügung stehen, Trainingsmöglichkeiten insbesondere in den Wintermonaten verbessern und gleichzeitig andere Sportflächen und teilweise auch Hallenkapazitäten entlasten.

Standort, Finanzierung und Nutzung sollen gemeinsam mit den Fußballvereinen, dem Sportring, Verwaltung und Politik entwickelt werden. Ziel muss eine Anlage sein, von der möglichst viele Sportlerinnen und Sportler profitieren.

Mehr Turniere und Stadtmeisterschaften

Sport verbindet Menschen – und genau das möchte ich stärker nutzen.

Ich möchte gemeinsam mit unseren Vereinen prüfen, wie wir mehr Neustädter Stadtmeisterschaften und vereinsübergreifende Turniere ermöglichen können.

Und zwar ausdrücklich nicht nur im Fußball: Warum nicht Stadtmeisterschaften und Turniere im Basketball, Dart, E-Sport, Handball, Tennis oder anderen Sportarten?

Die Stadt soll dabei unterstützen – beispielsweise bei der Nutzung städtischer Flächen und Hallen, bei Genehmigungen, Organisation und Vernetzung.

Solche Veranstaltungen können gleichzeitig Begegnungsorte sein, an denen Vereine sich präsentieren, Nachwuchs gewinnen und miteinander ins Gespräch kommen.

Sport stärker vernetzen

Ich möchte Vereine, Schulen, Unternehmen, Sponsoren und Verwaltung stärker zusammenbringen.

Ein regelmäßiges Sport-Netzwerk kann helfen, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Veranstaltungen zu entwickeln, Sponsoren und Unterstützer zu gewinnen und voneinander zu lernen.

Nicht jeder Verein muss jedes Problem allein lösen.

Mein Ziel ist eine Stadt, in der Sport nicht nur verwaltet, sondern gemeinsam weiterentwickelt wird.

Dabei spielt für mich keine Rolle, ob jemand Fußball spielt, auf der Laufbahn um Hundertstelsekunden kämpft, einen Basketball wirft, auf ein Dartboard zielt oder gemeinsam mit seinem Team digital um Punkte spielt.

45 Vereine und rund 14.000 Mitglieder zeigen, welche Bedeutung der Sport für Neustadt bereits heute hat. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit unseren Vereinen, Schulen und den Menschen unserer Stadt weiterentwickeln.

Feuerwehr 

„Unsere Feuerwehr steht für Sicherheit, Gemeinschaft und vor allem für Menschen, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen. Wenn wir Hilfe brauchen, sind unsere Kameradinnen und Kameraden da – tagsüber, nachts und am Wochenende. Deshalb müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Feuerwehren auch in Zukunft gute Bedingungen, moderne Ausstattung und starke Nachwuchsarbeit haben.

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Unsere Freiwillige Feuerwehr ist eine der wichtigsten Säulen der Sicherheit in Neustadt. Gleichzeitig ist sie weit mehr als Brandschutz und technische Hilfeleistung. Unsere Ortsfeuerwehren gehören zum gesellschaftlichen Leben unserer Dörfer und unserer Stadt.

Hinter Fahrzeugen, Gerätehäusern und Technik stehen vor allem Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich für unsere Sicherheit einsetzen.

Zukunftskonzept konsequent weiterentwickeln

Mit dem Zukunftskonzept Feuerwehr hat Neustadt eine Grundlage für die langfristige Entwicklung unserer Feuerwehr geschaffen.

Diese Grundlage möchte ich nicht wieder grundsätzlich infrage stellen. Vielmehr müssen wir gemeinsam mit Stadtfeuerwehr, Ortswehren, Verwaltung und Politik regelmäßig prüfen, ob das Konzept weiterhin zu den tatsächlichen Anforderungen vor Ort passt.

Denn Feuerwehr entwickelt sich weiter. Einwohnerzahlen verändern sich, neue Bau- und Gewerbegebiete entstehen, Technik entwickelt sich und auch die Verfügbarkeit unserer Einsatzkräfte verändert sich.

Ein Zukunftskonzept muss deshalb auch in Zukunft weiterentwickelt werden können.

Unsere Ortsfeuerwehren erhalten

Gerade in einer großen Flächenstadt wie Neustadt haben unsere Ortsfeuerwehren eine besondere Bedeutung.

Kurze Wege können im Ernstfall entscheidend sein. Gleichzeitig sind die Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in unseren Ortschaften.

Deshalb möchte ich grundsätzlich daran festhalten, unsere gewachsenen Feuerwehrstrukturen zu erhalten und gemeinsam mit den Feuerwehren zukunftsfähig aufzustellen.

Gerätehäuser und Ausstattung

Wer ehrenamtlich für die Sicherheit anderer Menschen einsteht, braucht vernünftige Arbeitsbedingungen.

Notwendige Investitionen in Gerätehäuser, Fahrzeuge, persönliche Schutzausrüstung und moderne Technik dürfen deshalb nicht dauerhaft aufgeschoben werden.

Dabei müssen wir langfristig planen und Prioritäten transparent gemeinsam mit der Feuerwehr festlegen.

Nachwuchs ist unsere Zukunft

Besonders wichtig sind unsere Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Hier entsteht nicht nur der Nachwuchs für die Einsatzabteilungen. Kinder und Jugendliche lernen Gemeinschaft, Verantwortung, Teamarbeit und Hilfsbereitschaft.

Diese Arbeit möchte ich stärken und gemeinsam mit den Feuerwehren prüfen, wo Stadt und Verwaltung noch besser unterstützen können.

Ehrenamt entlasten

Unsere Führungskräfte und Einsatzkräfte investieren bereits unzählige Stunden in Ausbildung, Übungen und Einsätze.

Deshalb sollten wir genau hinschauen, wo unnötige Bürokratie reduziert werden kann.

Ehrenamtliche Feuerwehrleute sollen ihre Zeit möglichst für Feuerwehrarbeit einsetzen können – nicht für vermeidbare Verwaltungsarbeit.

Die Stadtverwaltung muss hier Dienstleister und Partner unserer Feuerwehren sein.

Arbeitgeber stärker einbeziehen

Eine besondere Herausforderung ist die Einsatzbereitschaft während der normalen Arbeitszeit.

Deshalb möchte ich auch unsere Unternehmen und Arbeitgeber stärker einbeziehen.

Gemeinsam mit Feuerwehr und Wirtschaft sollten wir überlegen, wie Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für Feuerwehreinsätze freistellen, stärker unterstützt und auch öffentlich gewürdigt werden können.

Denn auch diese Arbeitgeber leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Stadt.

Feuerwehr und Stadt gemeinsam weiterentwickeln

Entscheidungen über unsere Feuerwehr sollten nicht am Schreibtisch getroffen werden, ohne diejenigen einzubeziehen, die täglich damit arbeiten.

Mein Anspruch ist deshalb ein regelmäßiger und direkter Austausch mit Stadtfeuerwehr, Ortsbrandmeistern und Einsatzkräften.

Unsere Feuerwehr braucht moderne Technik und gute Gebäude. Vor allem braucht sie aber Menschen, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Diesen Menschen möchte ich den Rücken freihalten.

Denn wer nachts aufsteht, seinen Arbeitsplatz verlässt oder seine Familie zurücklässt, wenn andere Hilfe benötigen, verdient nicht nur unseren Dank – sondern auch die bestmögliche Unterstützung seiner Stadt.

Junges Neustadt – einen Platz geben und eine Stimme geben

Unsere jungen Menschen sind ein Teil von Neustadt – und sie sollen es auch spüren. Gemeinsam möchte ich eine Stadt gestalten, in der sie gerne leben und ihre Freizeit verbringen. Eine Stadt, in der ihre Meinung gehört und ernst genommen wird. Wir müssen ihnen Räume geben, aber auch Raum für ihre eigenen Ideen. Denn Neustadts Zukunft können wir nur gemeinsam mit der nächsten Generation gestalten.

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Junge Menschen brauchen in Neustadt nicht nur Angebote. Sie brauchen einen Platz in unserer Stadt und eine Stimme in unserer Politik.

Deshalb möchte ich in der kommenden Wahlperiode konkrete Projekte anstoßen, an denen man mich auch messen kann.

Ein zentraler Ort für junge Menschen

Ich möchte in der Kernstadt mindestens einen zentralen Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene schaffen.

Nicht einfach einen weiteren Raum, der nur wenige Stunden geöffnet ist, sondern einen Ort, an dem junge Menschen gerne ihre Freizeit verbringen.

Ich stelle mir eine Mischung aus Jugendtreff, Café und einer Art Studentenkneipe vor – selbstverständlich mit unterschiedlichen Angeboten und Regeln für die jeweiligen Altersgruppen.

Ein Ort zum Treffen, Reden, Musik hören, Spielen, Lernen oder einfach Zusammensitzen. Denkbar wären außerdem kleine Veranstaltungen, E-Sport, Dart, Kicker, Sportübertragungen, Musikabende oder von Jugendlichen selbst organisierte Events.

Die Jugendlichen sollen bei Standort, Ausstattung, Öffnungszeiten und Programm von Anfang an mitentscheiden.

Den Stadtschülerrat politisch aufwerten

Ich möchte gemeinsam mit unseren Schulen die Struktur des Stadtschülerrates weiterentwickeln und seine Beteiligung an der Kommunalpolitik verbindlicher gestalten.

Mein Ziel ist, Vertreterinnen und Vertreter der Schülerinnen und Schüler stärker in politische Beratungen einzubeziehen, wenn Entscheidungen junge Menschen unmittelbar betreffen.

Dazu möchte ich prüfen lassen, in welchen Ausschüssen eine Beteiligung rechtlich möglich ist und welche Voraussetzungen wir dafür schaffen müssen.

Bei Themen wie Schule, Jugend, Sport, Mobilität, Freizeit oder Digitalisierung sollen junge Menschen ihre Sicht einbringen können, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Wenn Politik Unterrichtsthema ist, komme ich auch in die Schule

Politik darf für junge Menschen nicht nur etwas sein, das im Rathaus stattfindet.

Deshalb möchte ich unseren Schulen ein ganz einfaches Angebot machen:

Wenn im Unterricht Kommunalpolitik, Demokratie oder die Arbeit eines Bürgermeisters behandelt wird und die Schülerinnen und Schüler mich dabeihaben möchten, dürfen sie mich einladen.

Wenn mein Terminkalender es ermöglicht, komme ich in die Schule, beantworte Fragen und diskutiere auch über kritische Themen.

Dabei geht es nicht um Wahlkampf oder darum, Schülerinnen und Schülern meine Meinung vorzugeben. Im Gegenteil: Sie sollen fragen, widersprechen und ihre eigenen Vorstellungen äußern können.

Politik wird verständlicher, wenn man direkt mit den Menschen sprechen kann, die Entscheidungen treffen.

Ein eigenes Jugendbudget

Ich möchte außerdem prüfen, dem Stadtschülerrat beziehungsweise einer zukünftigen Jugendvertretung ein eigenes Budget für Jugendprojekte zur Verfügung zu stellen.

Damit können junge Menschen eigene Ideen entwickeln, darüber entscheiden und innerhalb klarer Regeln selbst Verantwortung für deren Umsetzung übernehmen.

Finanzierung

Mir ist wichtig, nicht nur Ideen und Wünsche zu formulieren, sondern auch zu erklären, wie wir sie finanzieren können.

Ein zentraler Treffpunkt, ein Jugendbudget und weitere Angebote kosten Geld. Deshalb müssen diese Vorhaben Teil einer verantwortungsvollen finanziellen Gesamtplanung sein.

Wie ich zusätzliche finanzielle Spielräume für solche Projekte schaffen möchte und welche Möglichkeiten ich dafür sehe, erläutere ich unter meinem Schwerpunkt „Finanzen“.

Junge Menschen gehören an den Tisch

Mein Ziel ist konkret: Wir schaffen mindestens einen zentralen Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene, stärken ihre politische Beteiligung und bringen Rathaus und Schulen näher zusammen.

Ich möchte nicht nur darüber reden, was junge Menschen angeblich brauchen.

Ich möchte ihnen zuhören, ihnen Verantwortung geben – und wenn sie mich brauchen, auch zu ihnen kommen.

Gemeinsam gut leben - in jedem Alter

Neustadt soll eine Stadt sein, in der wir gemeinsam gut aufwachsen und genauso gut alt werden können. Ältere Menschen sollen ihr Dorf oder ihre Nachbarschaft nicht verlassen müssen, nur weil ihr Haus irgendwann zu groß wird. Schaffen wir kleinere, altersgerechte Wohnungen vor Ort, können sie in ihrer Heimat bleiben und gleichzeitig werden Häuser für junge Familien frei. Dazu möchte ich wohnortnahe Unterstützung, Begegnung und Alltagshilfen in ganz Neustadt stärken. Und vor allem möchte ich Jung und Alt wieder stärker zusammenbringen – denn voneinander profitieren können beide Generationen

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Neustadt soll eine Stadt sein, in der wir gemeinsam gut aufwachsen und genauso gut alt werden können.

Wer sein ganzes Leben in seinem Dorf oder seiner Nachbarschaft verbracht hat, sollte diese Heimat nicht verlassen müssen, nur weil das eigene Haus irgendwann zu groß wird.

Deshalb möchte ich gemeinsam mit Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, Investoren und Eigentümern neue Möglichkeiten schaffen, damit Menschen auch im Alter in ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben können.

Im eigenen Ort alt werden können

Gerade in unseren Dörfern leben viele ältere Menschen in Häusern, die sie vor Jahrzehnten für ihre Familie gebaut haben.

Wenn die Kinder ausgezogen sind, bleiben große Wohnflächen, Treppen und Gärten zurück. Irgendwann kann die Pflege dieser Immobilien zur Belastung werden.

Das Problem: Wer sein Haus aufgeben möchte, findet im eigenen Ort häufig keine passende Alternative.

Deshalb möchte ich die Entwicklung von kleineren, bezahlbaren und möglichst barrierearmen Wohnungen in unseren Dörfern und der Kernstadt gezielt unterstützen.

Die Stadt muss diese Wohnungen nicht alle selbst bauen. Sie kann aber über Bauleitplanung, geeignete Grundstücke und Gespräche mit Investoren und Eigentümern entsprechende Projekte ermöglichen.

Ältere bleiben – junge Familien kommen

Davon profitieren mehrere Generationen.

Wenn ein älteres Ehepaar freiwillig aus einem großen Einfamilienhaus in eine kleinere Wohnung im selben Ort ziehen kann, bleibt es bei Freunden, Nachbarn, Vereinen und seinem gewohnten Umfeld.

Gleichzeitig wird das bisherige Haus frei.

So können ältere Menschen in ihrer Heimat bleiben und gleichzeitig entsteht Wohnraum für junge Familien, ohne dass dafür überall neue Flächen bebaut werden müssen.

Das ist für mich eine intelligente Form der Stadtentwicklung.

Unterstützung und Begegnung vor Ort

Eine altersgerechte Wohnung allein reicht nicht

Ich möchte deshalb das Prinzip wohnortnaher Begegnungs- und Unterstützungsangebote Schritt für Schritt auf das gesamte Neustädter Stadtgebiet übertragen.

Dabei müssen wir nicht überall neue Einrichtungen bauen.

Dorfgemeinschaftshäuser, Vereine, soziale Träger, Kirchen, Ehrenamt und bestehende Räumlichkeiten können miteinander vernetzt werden.

Denkbar sind Alltagshilfen, Beratungsangebote, gemeinsame Aktivitäten, Mittagstische, Veranstaltungen oder einfach regelmäßige Treffpunkte.

Unterstützung im Alter darf nicht davon abhängen, in welchem Ortsteil man lebt.

Jung und Alt zusammenbringen

Dabei möchte ich junge und ältere Menschen bewusst nicht getrennt voneinander betrachten.

Warum nicht Angebote schaffen, von denen beide Seiten profitieren?

Junge Menschen können beispielsweise bei Smartphone, Computer oder digitalen Behördengängen helfen. Ältere Menschen können Wissen, Erfahrung und Zeit weitergeben – beim Handwerk, Kochen, Lernen, in Vereinen oder bei gemeinsamen Projekten.

Auch Mehrgenerationenwohnen und generationenübergreifende Treffpunkte möchte ich stärker unterstützen.

Denn Gemeinschaft entsteht dort, wo Generationen sich begegnen.

Mobilität und Barrierefreiheit

Wer nicht mehr selbst Auto fahren kann, darf nicht vom gesellschaftlichen Leben abgeschnitten werden.

Deshalb gehören verlässliche Mobilitätsangebote, erreichbare Haltestellen sowie barrierearme Wege und öffentliche Einrichtungen ebenfalls zu einer Stadt, in der Menschen selbstbestimmt alt werden können.

Gemeinsam statt einsam

Einsamkeit im Alter können wir nicht allein mit politischen Beschlüssen verhindern.

Aber wir können Strukturen schaffen, die Begegnungen ermöglichen.

Dafür möchte ich Vereine, soziale Einrichtungen, Kirchen, Nachbarschaften und Ehrenamt stärker miteinander vernetzen und bestehende Angebote sichtbarer machen.

Finanzierung

Auch diese Vorhaben müssen finanziell verantwortungsvoll geplant werden.

Wie ich zusätzliche finanzielle Spielräume für solche Projekte schaffen möchte und welche Möglichkeiten ich dafür sehe, erläutere ich unter meinem Schwerpunkt „Finanzen“.

Mein Ziel

Ich möchte, dass niemand sein Dorf oder seine Nachbarschaft verlassen muss, nur weil er älter wird.

Ältere Menschen sollen bleiben können. Junge Familien sollen neuen Wohnraum finden. Und Jung und Alt sollen wieder stärker miteinander in Kontakt kommen.

Denn eine lebenswerte Stadt erkennt man nicht nur daran, wie gut junge Menschen hier starten können.

Sondern auch daran, wie gut wir gemeinsam alt werden können.

Neustadt nachhaltig entwickeln - heute planen, an morgen denken

Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet, heute so zu planen, dass Neustadt auch morgen davon profitiert. Vorhandene Gebäude und Flächen sollen besser genutzt, gleichzeitig aber Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Dörfer, Wohnraum und Wirtschaft erhalten werden. Umwelt, Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung müssen dabei gemeinsam gedacht werden. Mein Ziel ist eine Stadtentwicklung mit Augenmaß: Bewährtes erhalten, Bestehendes besser nutzen und Raum für Neues schaffen.

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Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für mich mehr als Klimaschutz. Es bedeutet, unsere Stadt so weiterzuentwickeln, dass Entscheidungen wirtschaftlich, sozial und ökologisch auch in vielen Jahren noch sinnvoll sind.

Neustadt ist eine große Flächenstadt mit einer Kernstadt und vielen unterschiedlichen Dörfern. Deshalb brauchen wir keine Lösung nach Schema F, sondern müssen schauen, was vor Ort sinnvoll ist.

Vorhandenen Raum besser nutzen

Bevor wir immer neue Flächen erschließen, sollten wir stärker prüfen, welche Möglichkeiten bereits vorhanden sind.

Leerstehende Gebäude, Baulücken, ehemalige Gewerbe- oder Einzelhandelsflächen und geeignete Bestandsimmobilien können neue Möglichkeiten für Wohnen oder Gewerbe bieten.

Innenentwicklung vor unnötigem Flächenverbrauch – aber nicht um jeden Preis.

Unsere Dörfer müssen weiterhin die Möglichkeit haben, sich angemessen weiterzuentwickeln.

Wohnraum für verschiedene Lebensphasen

Wir brauchen nicht einfach nur mehr Wohnungen, sondern den richtigen Wohnraum am richtigen Ort.

Dazu gehören Wohnungen für junge Menschen und Familien genauso wie kleinere, barrierearme Wohnungen für ältere Menschen.

Wenn ältere Menschen eine passende Wohnung in ihrem eigenen Ort finden und freiwillig ihr großes Haus abgeben können, bleiben sie in ihrer Heimat und gleichzeitig entsteht Wohnraum für Familien.

So können wir vorhandenen Wohnraum wesentlich besser nutzen.

Unsere Dörfer weiterentwickeln

Nachhaltige Stadtentwicklung darf sich nicht ausschließlich auf die Kernstadt konzentrieren.

Unsere Dörfer brauchen Perspektiven: Wohnraum, kleinere Entwicklungsmöglichkeiten für Gewerbe, gute Mobilität, digitale Infrastruktur und Orte für Gemeinschaft.

Dabei müssen wir den jeweiligen Charakter unserer Ortschaften erhalten.

Weiterentwicklung und Bewahren gehören für mich zusammen.

Innenstadt neu denken

Auch unsere Innenstadt gehört zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

Einzelhandel sollte stärker gebündelt, Leerstand flexibel genutzt und Wohnen dort ermöglicht werden, wo langfristig keine Handelsflächen mehr benötigt werden.

Mehr Gastronomie, Veranstaltungen, Pop-up-Stores und attraktive öffentliche Räume sollen dafür sorgen, dass Menschen wieder einen Grund haben, in die Innenstadt zu kommen und dort zu bleiben.

Bestehende Gebäude zuerst mitdenken

Nicht jedes Problem braucht einen Neubau.

Bei städtischen Projekten möchte ich deshalb grundsätzlich prüfen:

Können wir etwas Bestehendes erhalten, umbauen oder anders nutzen, bevor wir neu bauen?

Das kann Ressourcen schonen und unter Umständen erhebliche Kosten sparen.

Wirtschaft und Stadtentwicklung zusammendenken

Gewerbeflächen sind notwendig, denn eine Stadt braucht Unternehmen, Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen.

Aber auch hier sollten wir gezielt entwickeln.

Wir müssen überlegen, welche Unternehmen wir nach Neustadt holen möchten, welche Infrastruktur sie benötigen und welchen langfristigen Nutzen eine Ansiedlung für unsere Stadt bringt.

Umwelt und Lebensqualität

Umweltschutz funktioniert für mich dann am besten, wenn er gemeinsam mit den Menschen umgesetzt wird – nicht gegen sie.

Grünflächen, Bäume, Wasser, Hochwasserschutz, Energie und Klimaanpassung gehören deshalb selbstverständlich zur Stadtentwicklung.

Dabei möchte ich Maßnahmen bevorzugen, die unsere Umwelt schützen, unsere Stadt lebenswerter machen und dort, wo es möglich ist, gleichzeitig Kosten sparen.

Langfristiger denken

Politische Entscheidungen dürfen nicht ausschließlich danach beurteilt werden, was sie im nächsten Haushaltsjahr kosten.

Wir müssen auch fragen:

Was kostet uns eine Entscheidung in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren – und welchen Nutzen haben kommende Generationen davon?

Das gilt für Gebäude genauso wie für Straßen, Energie, Wohngebiete oder Gewerbeflächen.

Mein Ziel

Ich möchte Neustadt nicht möglichst schnell verändern.

Ich möchte unsere Stadt mit Augenmaß weiterentwickeln.

Wir müssen Bewährtes erhalten, vorhandene Möglichkeiten besser nutzen und gleichzeitig Platz für Neues schaffen.

Denn nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für mich: Heute gemeinsam Entscheidungen treffen, von denen Neustadt auch morgen noch profitiert.

Weil Heimat von Menschen lebt – engagiert, verantwortungsvoll und bürgernah.